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Unter Lebensgefahr hat der Dresdner Professor für französische Literatur während des „Dritten Reiches“ seine Tagebücher geschrieben  Als sie 1995 unter dem Titel „Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten“ gedruckt wurden, waren sie eine Sensation. Als minuziöser Beobachte seines Alltags beschreibt Klemperer wie er Schritt für Schritt zuerst aus dem beruflichen, dann aus dem gesellschaftlichen und schließlich aus dem öffentlichen Leben heraus verdrängt wird.

Seine nüchternen Berichte machen die Tagebücher zu einem einzigartigen Dokument der Zeitgeschichte, das beklemmende  Einblicke in den Alltag der Judenverfolgung aus der Sicht eines Überlebenden eröffnet.